Lebensmittelsicherheit

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LARU Langensiepen & Ruckebier GmbH & Co. KG, 46240 Bottrop
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Höchstgehaltsüberschreitungsquote von Pflanzenschutzmittelrückständen weiter gesunken.

Über 17.000 Proben im Jahr 2007 untersucht

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit legt Bericht zu den Ergebnissen der Überwachung von Pflanzenschutzmittelrückständen vor.

Die Höchstgehaltsüberschreitungsquote von Pflanzenschutzmittelrückständen ist im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr erfreulicherweise weiter gesunken. So wurden nach einem Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Jahr 2007 bei 4,5 Prozent der 17.770 untersuchten Proben Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt. Bei aus Deutschland stammenden Obst und Gemüseproben betrug die Überschreitungsquote 2,7 Prozent.
Quelle: bmelv.de

Verbraucherinformation über Nährwerte von Lebensmitteln verbessern

Verbraucherinnen und Verbraucher sollen klar erkennen können: Wie viel Energie, wie viel an bestimmten Nährstoffen, z.B. Zucker, Fett und Salz, enthält ein Produkt? Und wie viel kann man davon essen, wenn man sich ausgewogen ernähren möchte? Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das BMELV sowohl national wie auch auf EU-Ebene an einer Verbesserung der Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über die Nährwerte von Lebensmitteln.

Das BMELV hält eine EU-weite obligatorische Nährwertkennzeichnung grundsätzlich für angebracht. Bei den Beratungen in Brüssel zu einem Vorschlag der EU-Kommission für eine EG-Verordnung zur Information der Verbraucher über Lebensmittel setzt sich das Ministerium für eine übersichtliche und gleichzeitig praktikable Nährwertkennzeichnung ein.

Auf nationaler Ebene will Ministerin Aigner das "1 plus 4 Modell" weiter ausbauen, das erfreulicherweise zunehmend von den Unternehmen genutzt wird. Dieses Modell will Deutschland auch auf europäischer Ebene einbringen.

 Derzeit laufen Gespräche mit Verbänden und der Wissenschaft über die Frage, wie die Verständlichkeit der Verbraucherinformation über Nährwerte von Lebensmitteln und die Nutzung solcher Angaben weiter verbessert werden kann. Hierzu wurde Anfang Februar 2009 eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Ziel des BMELV ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher in Zukunft noch bessere Hilfestellung für eine gesunde und ausgewogene Ernährung bereits beim Einkauf zu geben. Quelle: bmelv.de

Informationen zur Lebensmittelsicherheit erhalten sie u.a. bei folgenden Adressen:

BVL
- Bundesamt für Verbraucherschutz u. Lebensmittelsicherheit.

BgVV - Bundesamt für gesundheitlichen
Verbraucherschutz u. Veterinärmedizin.

BfR - Bundesinstitut für Risikobewertung

aid-infodienst
Ob Landwirtschaft, Lebensmittel oder Ernährung: Der aid infodienst bereitet Informationen aus Wissenschaft und Praxis verständlich auf, informiert umfassend, schnell und das seit mehr als 50 Jahren. Der aid infodienst ist ein gemeinnütziger Verein, der mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. Er kann daher frei von Werbung und kommerziellen Interessen arbeiten.

Acrylamid in Lebensmitteln
Was ist Acrylamid?

Schwedische Wissenschaftler berichteten im April 2002 über den Nachweis von Acrylamid in einer Vielzahl von Lebensmitteln.Die Substanz entsteht bei der Herstellung und Zubereitung von Lebensmitteln im gewerblichen und häuslichen Bereich. Voraussetzung für das Entstehen von Acrylamid ist das Vorhandensein von reduzierenden Zuckern (Glucose,Fructose) u. der Aminosäure Asparagin im Lebensmittel. Diese Bausteine befinden sich insbesondere in Getreide und in Kartoffeln. Damit Acrylamid entsteht, müssen diese Bausteine miteinander reagieren. Acrylamid entsteht insbesondere bei Erhitzung über 120 Grad Celsius wie beim Rösten und Frittieren. Die Bildung ist abhängig von der Erhitzungsdauer sowie vom Wassergehalt des Lebensmittels. Ob Acrylamid auch aus anderen Bestandteilen von Lebensmitteln gebildet werden kann, ist zurzeit noch nicht zu beantworten.

Aufgrund der vielen Einflussfaktoren lässt sich die Höhe der Bildung von Acrylamid bislang schwer voraussagen. Im Rahmen von Forschungsarbeiten versucht man Einflüsse, welche beispielsweise durch Rohstoffe oder technologisch bedingt sind, zu klären. Einige wichtige Hinweise konnten bereits aus Versuchen gewonnen werden. Ziel ist es, Prozess- und Zubereitungstechniken zu entwickeln, die zu einer geringeren Bildung von Acrylamid in Lebensmitteln führen.

Acrylamid wirkt im Tierversuch Krebs erzeugend und Erbgut verändernd. Für die Krebs erzeugende Wirkung wird ein genotoxischer Mechanismus angenommen. Die bisher unzureichende Datenlage lässt jedoch eine abschließende Risikobewertung zum Gefährdungspotenzial von Acrylamid beim Menschen nicht zu. Eine Grenzwertfestsetzung ist daher zurzeit weder toxikologisch begründbar noch technologisch umsetzbar. Eine wirksame Strategie zum Schutz der Verbraucher liegt deshalb darin, unabhängig von der gesundheitlichen Bewertung der Acrylamidgehalte einen Prozess zur schnellen und möglichst vollständigen Vermeidung von Acrylamid bei der Herstellung oder Zubereitung von Lebensmitteln durchzuführen.
Das Ziel einer stufenweisen Absenkung der Acrylamidgehalte wird mit Hilfe des dynamischen Minimierungskonzepts verfolgt: Etwa 14.000 Untersuchungsergebnisse, die vorwiegend aus der Lebensmittelüber- wachung der Länder stammen, wurden bislang vom BVL ausgewertet (Stand 25.02.2008).
Quelle: BVL

Pestizit Rückstände
Verbraucher können Pestiziden ausgesetzt sein, weil auf geernteten Pflanzen geringe Mengen davon gefunden werden können. Diese Mengen werden als Pestizidrückstände bezeichnet. In der EU tritt ab September 2008 eine neue Verordnung in Kraft, die für Pestizidrückstände neu gefasste Vorschriften festlegt.

Die vor dem 1. September 2008 geltenden Vorschriften waren kompliziert. Für einige Pestizide setzte die Kommission die MRL-Werte fest, für andere waren die Mitgliedstaaten zuständig. Für manche Pestizide konnte die Kommission MRL-Werte festsetzen, doch die Mitgliedstaaten konnten höhere Werte festsetzen. Und für andere Pestizide wurden gar keine MRL-Werte festgesetzt.
Quelle: Europäische Kommission

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