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Die Garmethoden lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: Garen in feuchter und in trockener Hitze. Zur ersten Gruppe zählen Kochen, Dämpfen, Dünsten und Durchgaren. Mit diesem Garverfahren werden hauptsächlich Gemüse, Kartoffeln, Teigwaren, Reis, Hülsenfrüchte, Obst sowie Fisch und Fleisch zubereitet, bei denen ein Röst- oder Braten- geschmack nicht erwünscht ist. Nährstoffschonend sind vor allem Dämpfen und Dünsten, da hier wenig Flüssigkeit verwendet wird. Braten, Schmoren, Grillen und Frittieren sind die wichtigsten Garmethoden in trockener Hitze. Hierfür eignen sich vor allem Fleisch, Geflügel, Wild, Fisch und Eierspeisen.
- Beim Kochen garen die Lebensmittel in siedender Flüssigkeit. Dieses Garver- fahren eignet sich für Speisen, bei denen die Flüssigkeit mit verzehrt wird, wie bei Suppen und Eintöpfen oder wenn Inhaltsstoffe aus den Lebensmitteln in die Kochflüssigkeit übergehen sollen, z. B. bei Brühen und Soßen.
Auch Lebensmittel wie Getreide, Reis, Hülsenfrüchte und Teigwaren sollten gekocht werden. Da wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe ins Kochwasser übergehen, empfiehlt es sich, außer bei Hülsenfrüchten, auch die Flüssigkeit zu verzehren. Hitzeempfindliche Vitamine werden bei dieser Garmethode zerstört.
- Für Lebensmittel, die in Form und Aussehen erhalten bleiben sollen, empfiehlt sich das Dämpfen.
Die Lebensmittel garen hierbei in einem Siebeinsatz oder Drahtkorb im Topf mit etwas Flüssigkeit.
- Beim Dünsten wird zunächst etwas Fett erhitzt, die Lebensmittel darin angeschwitzt und ggf. noch ein wenig Wasser hinzugefügt. Die Lebensmittel lassen sich aber auch tropfnass ohne Fett dünsten.
Beide Garmethoden sind nährstoff- schonened, da Vitamine und Mineralstoffe nur in geringem Umfang verloren gehen.
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