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LARU die Spezialisten wenn es um Schmalz geht.
Schmalz ist nicht gleich Schmalz, denn inzwischen gibt es viele verschiedene Sorten. Zum Beispiel: Schweineschmalz, Apfelschmalz, Zwiebelschmalz, Griebenschmalz oder sogar Partyschmalz.
In Bottrop produzieren wir und veredeln Woche für Woche 50 Tonnen tierische Fette. Grundsätzlich unterscheidet man bei der Schmalzproduktion zwei Grundsubstanzen: Fett vom Schwein und Fett der Gans.
Gänseschmalz ist zwar das feinste der Produkte und steht dem Nährwert von gutem Olivenöl in nichts nach, doch hierzulande ist eher Schweineschmalz der Renner! Dabei ist die Verarbeitung Gänse- und Schweineschmalz identisch.
Grundlage für die Produktion von Schweineschmalz ist der Rückenspeck und das Bauchwandgewebe, das so genannte "Flomen", des Schweins. Dieses wird erst zerkleinert und dann bei einer Temperatur von 130 °C gebraten. Schmalz gehört wie Olivenöl oder Butter zu den naturbelassenen Fetten. Diese enthalten Vitalstoffe, die notwendig sind, um das Fett wieder vollständig im Körper abzubauen. Was nach dem Bratvorgang im Kessel zurückbleibt, sind die so genannten Grieben. Ein goldgelber, leckerer Bestandteil des Specks. Diese Grieben werden dann zusammen mit Kräutern, Äpfeln und Zwiebeln dem Schmalz zugegeben, um eine besondere Geschmacks- note zu kreieren.
Ist es wirklich so ungesund?
Schweine- und Gänseschmalz haben 66 Prozent weniger Cholesterin als Butter und 33 Prozent weniger Cholesterin als Diät-Margarine. Eigelb enthält zum Beispiel pro 100 Gramm 19 mal soviel Cholesterin wie Griebenschmalz. Auch, dass Schmalz dick macht, ist ein Volksmärchen. Denn eine Scheibe Brot mit Schmalz hat tatsächlich weniger Kalorien als eine Scheibe Brot mit Butter, Käse oder Marmelade. Schmalz enthält bis zu 50 Prozent ungesättigte Fettsäuren, d.h. in Maßen genossen, macht es auch nicht dick. Eine Einschränkung gibt es allerdings für Rheumatiker, denn Schmalz ist eine entzündungsfördernde Fettsäure, die Rheuma zwar nicht auslöst, aber verschlimmern kann.
Schmalz ist auch sehr beliebt bei Köchen. Im Gegensatz zu Butter verbrennt Schmalz nicht und gibt dem Schnitzel oder Rotkraut den letzten Pfiff. Und nach wie vor ist die Schmalzstulle an vielen Stammtischen immer noch Kult.
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