Adventszeit

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LARU Langensiepen & Ruckebier GmbH & Co. KG, 46240 Bottrop
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Weih24

Adventszeit, besinnliche Zeit
Ich wünsche Ihnen und auch uns eine wirklich schöne und weniger hektische Adventzeit als Vorbereitung auf das grösste Fest des Jahres - das sonst auch bei Ihnen und bei uns zu einem "Was-schenke-ich-wem"-Tag wird. Und das wollen wir doch nicht, oder?

Es begann mit 23 Kerzen
So wie Weihnachtsbaum und Weihnachtsmann zum Weihnachtsfest gehören, möchten viele den Lichterkranz im Advent nicht missen. Er wurde im Jahr 1839 in Hamburg von dem Begründer der neuzeitlichen Diakonie, Johann Hinrich Wichern (1808-1881) sozusagen erfunden. Der evangelische Theologe hatte im von ihm gegründeten "Rauhen Haus", einer Anstalt zur Betreuung gefährdeter Jugendlicher, im Betsaal einen wagenradgroßen Holzkranz mit 23 Kerzen - vier großen weißen für die Sonntage und 19 kleinen roten für die Werktage bis Heiligabend - aufhängen lassen. Die brennenden Kerzen sollten den Sinn der Adventszeit symbolisieren: die Ankunft des "Lichtes der Welt", die Geburt Jesu Christi. 1860 wurde der Kranz, wiederum im Rauhen Haus, mit Tannenzweigen geschmückt. Das der Adventskranz inzwischen auf vier Kerzen abgespeckt wurde, dürfte praktische Gründe haben: In nur wenigen Wohnungen wäre genug Platz für einen Kranz mit 23 Kerzen, wie es das wichernsche Original haben müsste.

Weih18

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Weih32
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Alles hat seine Zeit. Advent ist im Dezember
Rhythmus gehört zum Leben der Menschen. Dies weiß nicht nur die Bibel, sondern das haben Menschen seit Jahrhunderten erfahren: Es tut gut, mit abgegrenzten Zeiten, mit Rhythmen, die unser Leben gliedern, zu leben. Sie geben Zeit zum Aufatmen, sie geben der Seele Raum zum Innehalten und Entspannen. Es gibt einen Rhythmus des Lebens, einen Rhythmus des Jahres, einen Rhythmus des Tages. Seit Jahrhunderten ist dieser Rhythmus für viele von der christlichen Tradition geprägt.

Gerade die Adventszeit ist eine besondere Zeit des Jahres. Es ist eine Zeit der Einkehr und der Stille, der Vorfreude und der Erwartung. Nach dem Ewigkeitssonntag (Totensonntag) ist für vier Wochen Raum, sich auf Weihnachten vorzubereiten. Doch manche wollen aus den vier Wochen fünf, sechs oder mehr machen. An manchen Orten sind bereits Mitte November Straßen und Geschäfte weihnachtlich geschmückt. Worauf sollen wir uns eigentlich noch freuen, wenn der Lebkuchen schon ab August auf dem Tisch steht, alles immer gleich verfügbar und damit beliebig ist?

"Können Sie noch warten?" auf die Zeit der Vorfreude, darauf, dass die nachdenklich stimmende Dunkelheit des November vom wärmenden Kerzenschein im Advent abgelöst wird? Die Adventszeit mit ihren besonderen Farben und Düften, mit Lichterglanz und Weihnachtsbäckerei braucht ihren festen Rahmen, wenn sie ihre Bedeutung und ihren Sinn nicht verlieren soll. Nur dann können wir wahrnehmen und erleben: "Kommt Zeit, kommt Advent", die Ankunft Gottes.

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Kochen

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